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Auswertungen

Was die BWA Ihnen über Ihr Unternehmen verrät

Die betriebswirtschaftliche Auswertung ist mehr als eine Pflichtübung. Wie Sie die wichtigsten Zeilen lesen und für Entscheidungen nutzen.

Stand: Juli 2026

Ausgedruckte betriebswirtschaftliche Auswertung mit Diagrammen auf einem Schreibtisch

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer legen die BWA ungelesen ab. Dabei beantwortet sie in wenigen Zeilen die Frage, die im Alltag am meisten drückt: Verdiene ich gerade Geld, und woran liegt es?

Von oben nach unten lesen

Die BWA folgt einer Logik: Ganz oben stehen die Erlöse, darunter die Kosten, unten das Ergebnis. Wer nur auf die letzte Zeile schaut, sieht das Ergebnis, aber nicht die Ursache.

  • Gesamtleistung: Was haben Sie im Zeitraum erwirtschaftet?
  • Materialaufwand und Wareneinsatz: Was kostet die Leistung direkt?
  • Rohertrag: Was bleibt davon übrig, bevor die Fixkosten kommen?
  • Personalkosten und sonstige Kosten: der eigentliche Hebel im Alltag
  • Vorläufiges Ergebnis: das Resultat, aber nicht die Erklärung

Der Vergleich macht die Aussage

Eine einzelne BWA sagt wenig. Interessant wird sie im Vergleich: zum Vormonat, zum Vorjahresmonat, zur kumulierten Jahressicht. Ein Rohertrag von 42 Prozent ist weder gut noch schlecht, bis Sie wissen, dass er im Vorjahr bei 48 Prozent lag.

Achten Sie auf Ausreißer statt auf absolute Werte. Eine Position, die sich plötzlich verdoppelt, ist fast immer erklärungsbedürftig.

Was die BWA nicht ist

Die BWA ist eine unterjährige Momentaufnahme, kein Jahresabschluss. Abgrenzungen, Abschreibungen und Bestandsveränderungen sind je nach Aufbereitung noch nicht vollständig berücksichtigt. Das vorläufige Ergebnis kann sich also noch verschieben.

Trotzdem ist sie das beste Steuerungsinstrument, das Sie unterjährig haben. Vorausgesetzt, sie kommt pünktlich und die Zahlen dahinter stimmen. Genau dafür sorgen wir.

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Im Erstgespräch klären wir, was in Ihrem Betrieb ansteht und wie wir Sie entlasten.